Gemeinsames Grußwort des OB und der Kulturdezernentin für die Webseite zum Spieleautor*innen-Treffen 2021

Liebe Spieleautor*innen,
liebe Verlagsvertreter*innen,

das Spieleautor*innen-Treffen findet statt – pandemiebedingt als virtuelle Lösung. Die Organisator*innen haben aus der Not eine Tugend gemacht und die Veranstaltung kurzerhand vom beliebten Live-Event in ein Online-Treffen gewandelt. Die Pandemie lässt keine andere Wahl. Und nachdem es im letzten Jahr gar kein Wiedersehen gab, freuen wir uns nun auf ein digitales Hallo der Spieleautor*innen-Zunft.

Wir wissen, dass dieses Treffen von großer Bedeutung für den Kontakt zu den Verlagen ist, die nach neuen Spielen für ihre Programme suchen. Hier werden sie fündig, denn Spieleautor*innen sind die kreative Keimzelle für dieses Kulturgut.

Für Göttingen heißt das Treffen üblicherweise: Ein ganzes Wochenende verwandelt sich die Stadt in einen Ort des Ausprobierens und der Kreativität. Wer einmal dabei war, kennt die ganz besondere Atmosphäre. Autor*innen aus ganz Deutschland, teilweise auch aus dem Ausland reisen dafür an, um einander kennenzulernen, einen Verlag zu finden und ihre Ideen vorzustellen. Etwa 350 Teilnehmer*innen sind jährlich dabei.

Welche gesellschaftliche Bedeutung das Kulturgut Spiel hat, zeigt auch der Umsatzzuwachs 2020 für Familien- und Gesellschaftsspiele in Höhe von 37 Prozent zum Vorjahr. Die Erfolgsmeldungen der Spieleverlage zeigen, dass analoge Spiele mehr denn je gefragt sind. Gerade in der Pandemie wird so deutlich, dass sie einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt leisten können.

Im nächsten Jahr feiert das Spieleautor*innentreffen sein 40jähriges Bestehen. Es ist damit das älteste und nach den Spielemessen in Nürnberg und Essen auch das größte Treffen von Spieleautor*innen, worauf wir Göttinger*innen sehr stolz sind.

Wir wünschen der Veranstaltung im Namen der Stadt Göttingen gutes Gelingen. Die Hoffnung bleibt, dass es in 2022 ein Wiedersehen live in der Göttinger Lokhalle geben wird.

Herzliche Grüße

Ihr

Rolf-Georg Köhler

Oberbürgermeister

Ihre

Petra Broistedt

Kultur- und Sozialdezernentin

                 
Foto: Dorothea Heise


Foto: Christoph Mischke